Ausbildung und Motivation

- 2000 bis 2003 Studium der Tierpsychologie, speziell Verhaltensbiologie des Hundes, an der    Akademie für Tiernaturheilkunde (ATN) in der Schweiz.

- Praxisseminare und Fortbildungen bei
  Günther Bloch
  Dr. Udo Gansloser
  Prof. Hermann Bubna-Littiz
(Uni Wien)
  Martina Fritz und Sabine Padberg im Hundezentrum Canisland
  Verschiedene Praxisseminare beim Deutschen Tierschutzbund

- Seit 1999 ehrenamtliche Tätigkeit im Tierheim.
- Beratung von Tierschutzvereinen.
- Erfahrungen als Pflegestelle von traumatisierten Hunden aus dem Tierschutz
- Seit 2010 Mitglied im VdTT

Im Juli 1962 geboren, hatte ich bereits im Alter von acht Jahren den ersten eigenen Hund. Als vor 13 Jahren mein Schäferhundmischling Paul verstarb, habe ich zunächst keinen Hund mehr zu mir geholt. Die Trauer war zu groß, und durch meine Tätigkeit als Schreinerin hatte ich auch zu wenig Zeit, um mich richtig um einen neuen Gefährten zu kümmern. Doch ohne Hund fehlte etwas.

Ich beschloss, an den Wochenenden ehrenamtlich im Tierheim auszuhelfen, machte Futterdienst und ging mit den Hunden spazieren. Viele Hundeschicksale lernte ich so kennen. Ich fragte mich, wie es sein kann, dass so viele Tiere im Tierheim landen. Nach und nach erfuhr ich, dass manche Hunde abgegeben werden, weil die Besitzer mit ihnen überfordert waren. Sie hatten sich einen süßen Welpen ins Haus geholt und nicht bedacht, dass dieser Hund eigene Bedürfnisse hat und viel Zeit und Engagement für die Erziehung und artgerechte Beschäftigung nötig sind. Das alles richtig zu machen, ist gar nicht so einfach. Ich fragte mich, wie das mit den Hunden war, die ihr Leben mit mir verbrachten. Ob ich sie immer richtig behandelt habe, ob es Probleme gab und wie ich damit umgegangen bin.

Immer mehr interessierte ich mich für die Hunde-Verhaltensforschung und absolvierte ein Studium an der Akademie für Tiernaturheilkunde. Je mehr ich über das natürliche Verhalten von Caniden erfuhr, desto mehr wurde mir klar, wie komplex die Kommunikation dieser Tiere untereinander ist und wie häufig es zu Mißverständnissen zwischen Mensch und Hund, also zwei verschiedenen Arten, kommen kann.

Die Forschung geht weiter, und es ist mir ein wichtiges Anliegen, mich durch ständige Fortbildung in Fachseminaren und durch das Lesen der neuesten Fachliteratur immer auf dem neuesten Stand zu sein.